So war der Linz-Marathon, Christian Mayr erzählt:

Linz-Marathon
Der Vitalmonitor half mir mich perfekt auf den Linz-Marathon vorzubereiten!

Müsste ich den Linz-Marathon mit einem Wort beschreiben dann wäre das wohl PERFEKT! Mit einer gut durchdachte Renntaktik und einer sehr guten Vorbereitung konnte ich mein Zielzeit von unter 3:15h erreichen. Mein durchschnittlicher Laufumfang war in der Vorbereitung im Schnitt bei nur 46.5 km pro Woche. Dies zeigt, dass der Trainingsplan von Berny Schimpl eine sehr guten Balance zwischen Be- und Entlastung hatte. Der Vitalmonitor war dabei ein exzellentes Hilfsmittel um die einzelnen Trainingseinheiten auszuwählen bzw. auch mal nur locker zu trainieren. Im Wesentlichen verlief meine Vorbereitung im Winter weitgehend problemlos. Speziell in den letzten Wochen bemerkte ich einen Anstieg meiner Form. In der Woche vor dem Marathon hat Berny das Training minimiert damit ich vollkommen erholt beim Wettkampf antrete. Mit einem Carbo-Loading in den 3 Tagen vorher konnte ich meine Energiespeicher anfüllen.

Mein Plan

Plan war so weit es geht mit dem Pacemaker mitzulaufen. Dies sollte mich vor allem davon abhalten am Anfang zu schnell zu laufen. Sollte ich bei km 37 noch genug im Tank haben dann würde ich die letzten 5km etwas schneller laufen. Mental war der Plan die Strecke in drei gleiche lange Teile von 14km aufzuteilen. Die ersten 14km sollten sich gemütlich anfühlen, bei den zweiten 14km auf eine saubere Lauftechnik achten und ab km 28 darf es sich wie ein Wettkampf anfühlen (dies habe ich einmal bei einer Fernsehübertragung von Viktor Röthlin gehört). Bei der Wettkampfverpflegung hätte ich mich beinahe auf den Veranstalter verlassen - und wäre dabei verlassen worden. Laut Informationen auf der Homepage sollte es ab der Hälfte bei jeder Labestation Multipower Gels geben. Da ich mit diesen Gels aber noch keine Erfahrung gemacht habe bin ich auf Nummer sicher gegangen und habe mir 6 High5 Gels mitgenommen. Pro Stunde also 2 Gels was 46g Kohlenhydrate entspricht. Dabei bin ich zwar knapp unterhalb der üblichen Menge von 50-80g allerdings hatte ich in der Vergangenheit bei diesen Mengen in Wettkämpfen öfters Magenprobleme. Ich konnte meinen Plan zu 100% umsetzen, was mich ganz besonders freut. Ich hatte auch keine nennenswerten Probleme. Nur zwischen km 32 und 34 leichtes Stechen in der rechten Lunge. Ansonsten weder Schmerzen in den Muskeln, Gelenken oder energetische Probleme. Stichwort energetische Probleme: Der Mann mit dem Hammer ist ja so ein Mythos, der herumgeistert. Nach etwa 35km soll er kommen, ganz plötzlich und gnadenlos zuschlagen. Mit der richtigen Vorbereitung und der richten Ernährung während des Wettkampfes kann man den Mann mit dem Hammer getrost bei km 35 grüßen und auf den letzen Kilometern noch etwas zulegen. Ganz besonders freue ich mich über den negativen Laufsplit: 1.HM: 1:37:25, 2.HM: 1:36:47 Damit habe ich mich selbst überrascht - ich hätte nicht gedacht, dass ich das schaffe.

Das kann ich an andere weitergeben

Was ich bei diesem Wettkampf gelernt habe ist, dass es sehr wichtig ist sich ein ambitioniertes, aber realistisches, Ziel zu setzen und sich an seinen Wettkampfplan zu halten. Vor allem wenn der gesamte Wettkampf nach Plan verläuft. Weiters habe ich die Wichtigkeit eines intelligenten Plans erkannt - und dass man sich daran hält. Umso länger die Distanz ist umso wichtiger ist ein gur durchdachter Plan. Damit konnte ich als Marathon Rookie mein Ziel erreichen und ich kann nur jedem empfehlen genauso vorzugehen. Der Vitalmonitor ist ein äußerst hilfreiches Tool für ambitionierte Sportler. Ich kenne nichts vergleichbares um sein Training möglichst effektiv zu gestalten. Was mich sehr überraschst hat ist der Einfluss von psychischem Stress auf den Körper und dass der Vitalmonitor dies sehr gut erfasst.

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